Am Mittwoch, 22. April 2026 um 14:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Traunstein

Der Vorsitzende der Ambulanten Ethikberatung, Dr. Christoph Jung, informiert über den Einsatz der „Roten Hand“ in Pflegeheimen. Die Veranstaltung richtet sich vordergründig an Mitarbeitende in stationären Einrichtungen der Altenhilfe sowie der Eingliederungshilfe. Es sind auch alle anderen Interessierten willkommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Was Sie beim Erstellen einer Patientenverfügung beachten sollten

Dienstag, 21. April 2026, 19:30 Uhr, Kulturforum Klosterkirche Traunstein

Eine Frau wird mit Verdacht auf einen Schlaganfall in die Klinik gebracht und eine der ersten Fragen, die ihr dort gestellt werden, ist die nach ihrer Patientenverfügung. Doch sind dort die Wünsche der Patientin wirklich so genau aufgeschrieben, dass keine Fragen mehr offenbleiben? Welche Konsequenzen hat es, wenn man auf bestimmte Therapien verzichtet und in welchen Situationen macht es doch Sinn, einer Therapie auf der Intensivstation zuzustimmen? 

Patientenverfügungen sind inzwischen im Bewusstsein der Bevölkerung wie auch in der Medizin angekommen und das ist gut so. Viele Menschen haben auch schon eine ausgefüllt, aber nur den wenigsten ist bewusst, dass die Patientenverfügung nur für einige ausgewählte Situationen gilt und in den allermeisten Fällen eine Entscheidung über das aktuelle Vorgehen dann doch in Rücksprache mit den (im besten Fall bevollmächtigten) Angehörigen erfolgt. Daher ist es empfehlenswert, sich gemeinsam mit den Angehörigen im Vorfeld genaue Gedanken über die Therapiewünsche in bestimmten Situationen zu machen und diese auch schriftlich festzuhalten – nicht nur in Form von Kreuzchen in der Patientenverfügung. Das Hintergrundwissen hierzu wird Ihnen Dr. Stefanie Appel und Dr. Andreas Klein anhand verschiedener Beispiele im kurzweiligen Gesprächsformat vermitteln. Beide arbeiten als Ärzte in der spezialisierten Palliativversorgung des Netzwerk Hospiz und kennen sich daher sowohl mit den Möglichkeiten und Grenzen der modernen Medizin als auch mit den Wünschen von Patienten am Lebensende gut aus. Im Anschluss haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Fragen zur Patientenverfügung und zur Therapie am Lebensende zu stellen.   

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten

Wir, die Mitarbeiter vom Netzwerk Hospiz und die Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes der Caritas, möchten Sie zu einem Gedenken für die von uns betreuten Verstorbenen einladen.

Das Gedenken findet statt am

Donnerstag, den 30.04.2026 um 18:00 Uhr im Evangelischen Gemeindesaal Traunstein (Martin-Luther-Platz 4)

und wird von unserem Seelsorger Hubert Gallenberger gemeinsam mit einigen Mitarbeitern gestaltet.

Wir freuen uns auf Sie!

Wie sterbenden Menschen beistehen?

Das Lebensende und Sterben von nahestehenden Menschen macht uns oft hilflos. Das Wissen über Sterbebegleitung geht zunehmend verloren. Wir haben Berührungsängste, wissen nicht, was wir tun können bzw. sollen und haben Angst, etwas falsch zu machen.

Um in solchen Situationen handlungsfähig zu bleiben, vermittelt ein Letzte Hilfe Kurs Basiswissen zur Begleitung Sterbender. Er ermutigt dazu, sich Sterbenden zuzuwenden und stärkt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Er gibt den Teilnehmenden konkrete Tipps an die Hand (z.B. Mundpflege zu nicht-medikamentöser Linderung von Beschwerden) und regt zur Auseinandersetzung mit dem Thema Endlichkeit des Lebens an. Selbstverständlich können im Kurs auch Fragen und Ängste angesprochen werden.

Der Kurs (Dauer: 4 Std.) ist kostenfrei und steht allen interessierten Menschen offen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Termine für offene Kurse finden Sie unter Aktivitäten -> Termine und Veranstaltungen.

 

Gerne bieten wir auch Kurse auf Anfrage an (ab einer Teilnehmerzahl von 6 Personen). Unsere Kursleitungen sind ausgebildet für folgende Angebote:

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 0861 909612-140 oder info@netzwerk-hospiz.de.

 

Letzte Hilfe Kurse werden auch vom Ambulanten Hospizdienst der Caritas Traunstein (www.caritas-hospiz-traunstein.de) und vom Hospizverein Berchtesgadener Land e. V. (www.hospizverein-bgl.de) angeboten.

Das Lebensende und Sterben von nahestehenden Menschen macht uns oft hilflos. Das Wissen über Sterbebegleitung geht zunehmend verloren. Wir haben Berührungsängste, wissen nicht, was wir tun können bzw. sollen und haben Angst, etwas falsch zu machen.

Um in solchen Situationen handlungsfähig zu bleiben, vermittelt ein Letzte Hilfe-Kurs Basiswissen zur Begleitung Sterbender. Er ermutigt dazu, sich Sterbenden zuzuwenden und stärkt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Er gibt den Teilnehmenden konkrete Tipps an die Hand (z.B. Mundpflege zu nicht-medikamentöser Linderung von Beschwerden) und regt zur Auseinandersetzung mit dem Thema Endlichkeit des Lebens an. Selbstverständlich können im Kurs auch Fragen und Ängste angesprochen werden.

Der Kurs steht allen interessierten Menschen offen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Die nächsten offenen Kurse finden am 15. Mai sowie am 16. Oktober, jeweils von 13.00-17.00 Uhr, in Traunstein (Lebenshilfe, Bahnweg 3) statt.

Wir bitte um Anmeldung unter Tel. 0861 909612-140 oder veranstaltung@netzwerk-hospiz.de.

Um die Hospiz- und Palliativversorgung in unseren Landkreisen weiter auszubauen und den Kollegen hier in der Region die Möglichkeit zu geben, sich ohne größeren Aufwand weiterzubilden, veranstaltet das Netzwerk Hospiz Südostbayern in Kooperation mit der Kliniken Südostbayern AG und der Hospizakademie Annabrunn zum zweiten Mal den Basiskurs Palliativmedizin für Ärztinnen und Ärzte.

Die dort vermittelten Inhalte sind überaus wertvoll bei der Versorgung von Palliativpatienten und zudem Voraussetzung

Der Kurs findet in 2 Blöcken im Mai (7.5. – 9.5.) und Juni (12.6. – 13.6.) 2026 in der Kreisklinik Bad Reichenhall statt und richtet sich an Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen.

Inhalte (40 UE):

Nähere Informationen sowie Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website der Hospizakademie Annabrunn (Kurs: P21-26 „Zusatzweiterbildung Palliativmedizin für Ärzt:innen“).

Übers Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht

Unter diesem Motto feierten wir im Jahr 2025 unser Jubiläum: 20 Jahre Brückenschwestern und 10 Jahre Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV).

Mit den verschiedenen Veranstaltungen hatten wir uns zum Ziel gesetzt, Hürden abzubauen und der Sprachlosigkeit im Umgang mit dem Sterben zu begegnen. Wir wollten informieren und zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Und auch der Humor sollte nicht zu kurz kommen, denn gerade am Lebensende darf noch ausgiebig gelacht werden.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserem Jubiläum und darüber, dass unsere Veranstaltungen gut besucht waren. Hier können Sie sich einen Rückblick unseres Jubiläumsjahrs in Bildern anschauen.

Lesen Sie hier ein Interview mit der stellvertretenden ärztlichen Leitung, Dr. Stefanie Appel, und Stefan Scheck, Vorstand des Chiemseehospiz, über die möglichen Hintergründe von Sterbewünschen und den Umgang damit beim ambulanten Palliativteam.

Wir danken der Autorin Marina Birkhof für die freundliche Zurverfügungstellung des Artikels.

Im Rahmen unseres Jubiläums haben wir am 13.11.25 im Kulturforum Klosterkirche Traunstein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Sterbewünsche eingeladen. Lesen Sie hier einen Bericht über die Veranstaltung.

Lesen Sie hier den Bericht der Mitgliederversammlung 2025, erschienen am 21.10.25 im Trostberger Tagblatt.

Freitag, Oktober 31st, 2025