Mein Wille zählt – oder? am 21.04.
Mittwoch, 25.03.2026Was Sie beim Erstellen einer Patientenverfügung beachten sollten
Dienstag, 21. April 2026, 19:30 Uhr, Kulturforum Klosterkirche Traunstein
Eine Frau wird mit Verdacht auf einen Schlaganfall in die Klinik gebracht und eine der ersten Fragen, die ihr dort gestellt werden, ist die nach ihrer Patientenverfügung. Doch sind dort die Wünsche der Patientin wirklich so genau aufgeschrieben, dass keine Fragen mehr offenbleiben? Welche Konsequenzen hat es, wenn man auf bestimmte Therapien verzichtet und in welchen Situationen macht es doch Sinn, einer Therapie auf der Intensivstation zuzustimmen?
Patientenverfügungen sind inzwischen im Bewusstsein der Bevölkerung wie auch in der Medizin angekommen und das ist gut so. Viele Menschen haben auch schon eine ausgefüllt, aber nur den wenigsten ist bewusst, dass die Patientenverfügung nur für einige ausgewählte Situationen gilt und in den allermeisten Fällen eine Entscheidung über das aktuelle Vorgehen dann doch in Rücksprache mit den (im besten Fall bevollmächtigten) Angehörigen erfolgt. Daher ist es empfehlenswert, sich gemeinsam mit den Angehörigen im Vorfeld genaue Gedanken über die Therapiewünsche in bestimmten Situationen zu machen und diese auch schriftlich festzuhalten – nicht nur in Form von Kreuzchen in der Patientenverfügung. Das Hintergrundwissen hierzu wird Ihnen Dr. Stefanie Appel und Dr. Andreas Klein anhand verschiedener Beispiele im kurzweiligen Gesprächsformat vermitteln. Beide arbeiten als Ärzte in der spezialisierten Palliativversorgung des Netzwerk Hospiz und kennen sich daher sowohl mit den Möglichkeiten und Grenzen der modernen Medizin als auch mit den Wünschen von Patienten am Lebensende gut aus. Im Anschluss haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Fragen zur Patientenverfügung und zur Therapie am Lebensende zu stellen.
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden.